• Live-Webinar für Industrie und Gewerbe

    am 29.04.2022 um 11.00 Uhr
    Wie Sie mit PV die Energiekosten für Ihr Unternehmen senken können.

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Photovoltaik für Industrie & Gewerbe

Schon in den letzten Jahren sind die Stromkosten für Industrie- und Gewerbekunden deutlich gestiegen. Kostete laut aktueller Strompreisanalyse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) eine Kilowattstunde Strom im Industriesektor im Jahr 2010 noch durchschnittlich 12 Cent, sind es heute mehr als 26,5 Cent. Industrieunternehmen, die sich mit neuen Lieferverträgen eindecken müssen, werden also deutlich mehr für Strom zahlen müssen.

Günstiger Solarstrom vom eigenen Dach

Außerdem können Firmen, die sich für eine direkte Versorgung mit PV-Strom entscheiden, ihre Stromkosten direkt massiv senken. Umgerechnet auf 20 Jahre sind für eine mittelgroße Gewerbeanlage mit 300 Kilowatt-Peak-Leistung bei einer Dachfläche von knapp 2.400 Quadratmetern Stromgestehungskosten von weniger als 7 Cent pro Kilowattstunde möglich. Zusammen mit der 40-prozentigen EEG Eigenstromumlage von aktuell circa 1,5 Cent pro Kilowattstunde (entspricht 40 Prozent der vollen EEG-Umlage von 3,72 Cent/kWh) erreicht ein mittelständisches Unternehmen so einen Strombezugspreis aus der PV-Anlage von weniger als 10 Cent pro Kilowattstunde. Bei größeren Anlagen sind noch niedrigere Kosten möglich. Zudem hat die Bundesregierung die zeitnahe Abschaffung der EEG-Umlage und damit auch deren anteilige Erhebung auf den Eigenverbrauch fest zugesagt. Damit werden die Strombezugskosten aus der PV-Anlage auf die originären Gestehungskosten reduziert. Solche Preise liegen im Regelfall deutlich unter den heutigen Strompreisen von Gewerbe- und Industrieunternehmen. Hinzu kommt, dass eine abgeschriebene Anlage auch nach 20 Jahren noch für viele weitere Jahre weiter Strom produziert. Führende Modulhersteller geben Kunden beispielsweise eine 25-jährige Leistungsgarantie für ihre Module.

Voraussetzungen für den Bau einer PV-Anlage auf Gewerbe- und Industrieflächen beachten

Damit die Unternehmen die Vorteile einer PV-Anlage nutzen können, müssen die sie sich aber zuvor mit technischen, rechtlichen und finanziellen Aspekten des Anlagenbaus auseinandersetzen.

Im Bereich der technischen Fragestellungen sind dabei vor allem Punkte, wie Dachflächeneignung oder technische Anbindungsmöglichkeiten an das Werks- und allgemeine Stromnetz zu klären. So ist eine wichtige Voraussetzung für den Bau von Dachanlagen auf Gewerbe- und Industriedächern, dass die Dächer die zusätzlichen entstehenden Lasten aufnehmen können. Je nach Unterkonstruktion ist durch die PV-Anlage mit einer zusätzlichen Belastung von durchschnittlich 15 bis 25 Kilogramm je Quadratmeter zu rechnen. Auch mögliche Verschattungen durch Objekte im Umfeld müssen beachtet werden. Wichtig ist zudem, dass PV-Anlagen heute im Regelfall in Ost-West-Ausrichtung errichtet werden. Süddächer sind mithin also keine notwendige Bedingung mehr, um die Vorteile der Solarenergie nutzen zu können. Hinsichtlich der Anbindung an das allgemeine Stromnetz ist das Unternehmen auf die Einspeisezusage des Netzbetreibers angewiesen. Klarheit bringt hier ein Einspeiseantrag beim zuständigen Netzbetreiber, den dieser spätestens binnen 8 Wochen beantworten muss.

Bei den rechtlichen Fragestellungen sind vor allem Planungs- und Genehmigungsgrundlagen bedeutsam. Während Aufdachanlagen regelmäßig keine Planungsausweisung und Baugenehmigung erfordern, benötigen Freiflächenanlagen entsprechende planungsrechtliche Voraussetzungen und unterstehen einer Baugenehmigungspflicht. Hinsichtlich des Planungsrechts ist es aber für direkt auf dem Werksgelände geplante Freiflächenanlagen förderlich, dass diese nach geltender Rechtsprechung als „Gewerbebetriebe aller Art“ eingeordnet werden und somit auch ohne gesondertes Planänderungsverfahren in bestehenden Gewerbe- (§ 8 Abs. 2 Nr. 1 BauNVO) und Industriegebieten (§ 9 Abs. 2 Nr. 1 BauNVO) zulässig sind.

Neben den rechtlichen Aspekten ist bei einem PV-Projekt natürlich auch die wirtschaftliche Seite zu beachten. Hierfür müssen die Unternehmen unter den heutigen Marktbedingungen das jeweils richtige Betreibermodell wählen.

Mit einer modernen Speicherlösung, die Energie der Sonne auch nachts nutzen.

Unternehmen, die Energie mit einer Photovoltaikanlage selbst produzieren, möchten diese auch für den Eigenverbrauch speichern. Leistungsstarke Stromspeicher für Gewerbe und Industrie sind in diesem Fall die beste Lösung. Mit der Kombination aus Photovoltaikanlage und modernem Speichersystem, können Unternehmen bis zu 80 Prozent Autarkie erreichen“. Abhängig vom Strombedarf im Tagesverlauf bieten Speicherlösungen die Möglichkeit, den Eigenverbrauch aus der PV-Anlage weiter zu erhöhen. Zugleich können mit einem Stromspeicher Bezugsspitzen gekappt und damit Netzentgelte reduziert werden. Durch den Zubau eines Speichers, kann Ersatzstrom vorgehalten und damit einem zeitlich begrenzten Ausfall des öffentlichen Stromnetzes vorgebaut werden. Auch lassen sich durch Speichersysteme unliebsame Oberschwingungen im lokalen Stromnetz reduzieren, die eigene elektronische Verbrauchsgeräte sonst belasten.

Wir beraten unsere Gewerbekunden im Hinblick auf die Umstellung auf eine PV-Anlage stets professionell und individuell. Angeboten werden Speicherprodukte namhafter Hersteller wie E3/DC, Tesla oder Tesvolt. Mit einem dieser Systeme können bis zu 80 Prozent Autarkie vom Stromnetz und ein Kilowattstundenpreis von unter 9 Cent erzielt werden. Verglichen mit den rund 26,5 Cent je Kilowattstunde, die der Bundesverband der Elektrizitäts- und Wasserwirtschaft aktuell als durchschnittlichen Strompreis für Gewerbe und Industrie angibt, eine deutliche Ersparnis.

Welche Möglichkeiten bieten sich Ihrem Unternehmen noch?

Schonung für den Kapitalstock: „PV-Leasing“

Auch wenn zum Teil schon sehr kurze „Return-On-Invest“-Zeiträume mit der Eigeninvestition in eine PV-Anlage erreicht werden können, sind für bestimmte Unternehmen (insbesondere aktionärsgetragene Konzerne) diese teilweise noch nicht ausreichend. Hier bietet sich eine Leasingoption an, bei der das stromnutzende Unternehmen die Anlage und damit auch deren stromerzeugende Eigenschaft über 15 bis 20 Jahre als Betreiber mietet (und ggf. nach der gesamten Mietdauer dann für einen geringen Restwert übernimmt). Auch wenn das Leasingmodell einige vertragliche Schritte mehr erforderlich macht (Flächenpachtvertrag, Mietvertrag …), schont es die Liquidität des Unternehmens und hält es flexibel. Trotzdem kann das Unternehmen direkt und ohne Eigeninvestition von deutlich niedrigeren Strombezugspreisen aus der PV-Anlage profitieren. So sind im Anlagenleasing bei größeren Dachanlagen mit knapp 750 kWp (ca. 6.000 qm Dachfläche) Stromkosten von ca. 10 Cent je Kilowattstunde möglich, wobei die 40-prozentige EEG-Eigenstromumlage bereits eingerechnet ist. Allerdings müssen für die Gewährung von „nur“ 40 % EEG-Umlage dann für den Anlagenmieter auch wieder die oben benannten drei Voraussetzungen für den Eigenverbrauch erfüllt sein. Andernfalls werden 100 % EEG-Umlage auf den eigenverbrauchten PV-Strom fällig.

Das Versorgermodell – Direktbelieferungsbetrag/PPA

Eine weitere Option besteht in der Direktbelieferung von Erneuerbaren-Energien-Projekten in so genannten „Power Purchase Agreements“(PPA). Hier sorgt ein zwischengeschalteter Versorger für die Belieferung von Industrie- oder Gewerbekunden mit grünem Strom aus den Anlagen, die entweder direkt auf dem Betriebsgelände („Onsite-PPA“) oder fernab installiert sein können („Offsite-PPA“). Lange Zeit waren solche Direktbelieferungsverträge vor allem in den USA oder den skandinavischen Staaten verbreitet. In Deutschland erleben diese Formen der industriellen Direktbelieferung derzeit eine Konjunktur. Das liegt einerseits an der hohen Zahl von EEG-Altanlagen, die Ende des Jahre 2020 und damit nach zwanzigjähriger Förderdauer aus dem EEG gefallen sind und nach Modellen eines wirtschaftlichen Weiterbetriebs suchen. Andererseits machen die extrem gesunkenen Kosten für neue Wind- oder Solarparks den Strom aus diesen Anlagen für Unternehmen interessant. Dabei bietet sich gerade in Objekten mit mehreren gewerblichen Mietern eine Direktbelieferung aus einer Solaranlage an, die von einem externen Investor auf dem Dach betrieben wird. Zu beachten ist allerdings: Da es sich bei den PPA-Konstellationen um keinen Eigenverbrauch mehr handelt, fällt hier die volle EEG-Umlage bei jeder gelieferten und verbrauchten Kilowattstunde an. Sofern es sich um so genannte „Offsite-PPAs“ handelt, bei denen der Strom durch das öffentliche Netz geliefert wird, sind zudem die vollen Netzentgelte fällig. Diese Kosten müssen den Stromgestehungskosten der PV-Anlage hinzugerechnet werden.

Unabhängig, für welches Modell ein Unternehmen sich letztendlich entscheidet: Die ausgereifte Technik, die wirtschaftlichen Vorteile und der Handlungsdruck der Energiewende legen es nahe, dass Unternehmen sich jetzt verstärkt mit den Nutzungschancen der Photovoltaik auseinandersetzen. Das gilt sowohl in Bestandsgebäuden, aber gerade auch für den Neubau von Unternehmensimmobilien. So haben erste Bundesländer, wie Bremen (ab 2021), Baden-Württemberg (ab 2022), Berlin oder Hamburg (ab 2023) eine Solarpflicht für gewerbliche Neubauten vorgesehen (in Hamburg sogar für alle Neubauten).

Am Ende sollte die Umstellung der firmeneigenen Energieversorgung aber kein graues Pflichtprogramm sein, sondern von den Unternehmen als aktiver Gestaltungsprozess begriffen werden, den man auch in der Unternehmenskommunikation positiv herausstellen kann. Die B&W Energy GmbH & Co. KG begleitet Sie gerne bei der konkreten Ausgestaltung dieses Prozesses und hilft Ihnen in allen wichtigen Fragen Ihrer unternehmerischen Energieversorgung weiter. Sprechen Sie uns gerne an!

Sie haben es schon getan und erzielen hohe Autarkiegrade:

Freizeitpark Ketteler Hof in Haltern

Küchenland Ekelhoff aus Nordhorn

Ihre Photovoltaikanlage produziert Strom für unter 9 Cent die kWh produziert wartungsarm über Jahrzehnte günstigen Strom ist die Basis ihrer dezentralen Energieversorgung

Gewerbeanlagen

Solarstrom für Gewerbeanlagen sind besonders lukrativ. Verschiedene Gesamtkonzepte tragen dazu bei, umweltfreundlich erzeugten Strom ins allgemeine Spannungsnetz einzuspeisen. So lässt sich eine PV-Anlage auf Industriedächern (Aufdachanlage) oder als Freiflächenanlage gestalten.

Aufdachanlagen auf Industriegebäuden werden häufig ähnlich genutzt wie Anlagen auf privaten Häusern. Die Unternehmen speisen damit Ihre Maschinen, Roboter oder andere industriell genutzten Geräte ein. Dabei produzieren sie in vielen Fällen so viel Strom, dass eine Weitergabe in das allgemeine Netz selbstverständlich wird. Große wirtschaftliche Unternehmen sind ein Mittel, um die Energiewende zu unterstützen und, aufgrund riesiger Dachflächen von Werkhallen, Teil der Quellen für erneuerbare Energien.

Freiflächenanlagen ohne Anbindung an ein Gewerbe oder an ein privates Haus dienen der reinen Energiegewinnung. Der erzeugte Strom wird direkt ins allgemeine Versorgungsnetz eingespeist. Jede produzierte kWh steht der Allgemeinheit zur Verfügung.

Unsere Qualitätspartner für Ihre Photovoltaikanlage

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