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Heizungsförderung 2026: Was sich geändert hat und warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Seit dem 21. Juli 2026 gelten neue Förderbedingungen für den Heizungstausch. Wer in den letzten Wochen davon gehört hat, fragt sich vielleicht: Lohnt sich eine neue Heizung jetzt überhaupt noch? Die Antwort ist ein klares Ja – die Förderung bleibt attraktiv, sie verändert sich lediglich in ihrer Struktur. Wir erklären, was genau neu ist, wer profitiert und worauf es jetzt ankommt.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Eigentümerinnen und Eigentümer von bestehenden Wohngebäuden, die ihre alte Heizung durch eine klimafreundliche Anlage ersetzen – zum Beispiel durch eine Wärmepumpe. Das betrifft sowohl Einfamilienhäuser als auch Mehrfamilienhäuser, und damit auch Vermieter, Wohnungsunternehmen und andere gewerbliche Eigentümer mit größerem Gebäudebestand.

So setzt sich die Förderung zusammen

Die Basis bildet weiterhin eine 30 % Grundförderung. Zusätzlich lassen sich je nach persönlicher oder betrieblicher Situation weitere Boni kombinieren:

Grundförderung

30 %

für alle förderfähigen Vorhaben

Klimabonus

16 %

Beim Austausch einer alten Öl-, Kohle-, Nachtspeicher- oder mindestens 20 Jahre alten Gasheizung

Einkommensbonus

bis 40 %

Gestaffelt nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen (40 % bis 30.000 €, 30 % bis 40.000 €, 10 % bis 50.000 €)

Kinderregelung



Pro minderjährigem Kind werden 10.000 € vom maßgeblichen Einkommen abgezogen, was eine höhere Förderstufe ermöglichen kann

Diese Bausteine lassen sich kombinieren, sodass die Gesamtförderung je nach Situation deutlich über der reinen Grundförderung liegen kann.

Was zählt zu den förderfähigen Kosten?

Für die erste Wohneinheit werden aktuell bis zu 28.000 € an förderfähigen Investitionskosten berücksichtigt, für jede weitere Wohneinheit kommen 15.000 € hinzu – bei einem Dreifamilienhaus macht das insgesamt 58.000 €. Das macht die Förderung gerade für Mehrfamilienhäuser und damit auch für gewerbliche Eigentümer und Vermieter interessant. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen unter anderem die Wärmepumpe selbst, die Demontage der Altanlage, Installation und Elektroarbeiten, notwendige Umbauarbeiten sowie der hydraulische Abgleich.

Der Blick nach vorn: Die Förderung sinkt schrittweise

Der Teil, der aktuell für Verunsicherung sorgt, lässt sich am besten mit Zahlen einordnen. Der Klimageschwindigkeitsbonus und die förderfähigen Kosten sinken in den kommenden Jahren stufenweise.

degression-foerderung-Bonus-B&W Gebäudetechnik

Zusätzlich soll die Grundförderung nach aktuellem Stand ab 2027 von 30 % auf 15 % reduziert werden. Im Gegenzug ist für Wärmepumpen, die in der EU produziert werden, ein neuer Wertschöpfungsbonus von 15 % vorgesehen.

Das bedeutet: Wer jetzt handelt, sichert sich die aktuell höchsten Zuschüsse. Es geht dabei nicht darum, überstürzt zu entscheiden – sondern darum, eine ohnehin geplante Modernisierung nicht unnötig aufzuschieben.

Was das für Unternehmen und Vermieter bedeutet

Für gewerbliche Eigentümer und Vermieter mit mehreren Wohneinheiten steigt der förderfähige Betrag pro zusätzlicher Einheit, was größere Sanierungsvorhaben wirtschaftlich attraktiver macht. Gleichzeitig lohnt sich auch hier eine frühzeitige Planung, da die Fördersätze über die kommenden zwei Jahre schrittweise sinken. Wer mehrere Objekte im Bestand hat, sollte die Reihenfolge der Modernisierungen entsprechend priorisieren.

Wie wir Sie unterstützen

Die Förderlandschaft ist komplex, und genau hier setzen wir an. Als Ihr regionaler Partner für Gebäudetechnik begleiten wir Sie von der ersten Beratung bis zur fertigen Heizungsanlage:

  • Individuelle Energieberatung und fachgerechte Installation durch eigene Montageteams
  • Prüfung aller Fördermöglichkeiten und Unterstützung bei der Antragstellung
  • Optimale Kombination aus Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und Batteriespeicher
  • Klima-, Lüftungs- und Sanitärtechnik aus einer Hand
  • Wartung und Service, auch nach der Inbetriebnahme

Die Förderbedingungen haben sich verändert, nicht verschlechtert. Wer jetzt plant, profitiert weiterhin von attraktiven Zuschüssen und einer klaren zeitlichen Perspektive. Lassen Sie sich unverbindlich beraten: Wir prüfen Ihre individuelle Förderung und erstellen Ihnen ein maßgeschneidertes Energiekonzept für Ihr Zuhause oder Ihr Unternehmen.

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Kontaktinformation

B&W Energy GmbH & Co. KG
Leblicher Str. 27, 46359 Heiden